Inga Reimers beschäftigt sich aktuell mit Fragen des guten Lebens und (Zusammen-)Arbeitens im ländlichen Raum am Beispiel von Coworking Spaces. Weitere Arbeitsschwerpunkte sind Digitale Praktiken, ethnographische Methoden, Wissensanthropologie, NaturenKulturen sowie Arbeitskulturen.
Seit März 2025 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin im BMLEH-geförderten Projekt NEON-Nachhaltigkeit on Demand an der Universität Regensburg (ab April 2026 LMU München).
Von Juli 2021 bis September 2024 war Inga Reimers wissenschaftliche Mitarbeiterin (Postdoc) im Bereich Kulturtheorie und Raumtheorie (Vertr.-Prof. Raphael Schwegmann). Seit 2010 war sie an der HCU zudem als Studiengangskoordinatorin sowie Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Bereich Stadtanthropologie/-ethnographie (Prof. Alexa Färber) und dem CityScieceLabs (Prof. Gesa Ziemer) beschäftigt.
Im Rahmen des künstlerisch-wissenschaftlichen Graduiertenkollegs Versammlung und Teilhabe. Urbane Öffentlichkeiten und Performative Künste promovierte sie an der HafenCity Universität Hamburg mit dem Thema “Essen mit/als Methode. Experimentelle ethnographische Perspektiven auf ein Alltagsphänomen”. Im Rahmen ihrer Promotion war sie zudem Stipendiatin des Pro Exzellenzia Kompetenzprogramms.
Sie studierte Volkskunde/Kulturanthropologie, Kunstgeschichte und Neuere Deutsche Literatur an der Universität Hamburg und der UCAM Murcia, Spanien. Außerdem war sie Kunst- und Musikredakteurin bei der Fernsehsendung Konspirative KüchenKonzerte.
Publikationen
- The Good Life, the Good Work. Why Rural Futures Must Be Thought together with the Future of Work (2023). In: ZEIT-Stiftung Ebenlin und Gerd Bucerius (Hg.): Rural Futures. Hamburg 2023, S. 22, Online verfügbar: https://read.zeit-stiftung.com/rf/
- mit dem Kollektiv studiolab.Arbeit an Arbeit (2023): Wie wir arbeiten (wollen). In: Zeitschrift für Empirische Kulturwissenschaft Bd. 119, 01/2023, S. 93-97 https://doi.org/10.31244/zekw/2023/01.07
- Rezension zu: von Mende, Julia: Zwischen Küche und Stadt, Zur Verräumlichung gegenwärtiger Essenspraktiken. Bielefeld 2022. In: Zeitschrift für Empirische Kulturwissenschaft Bd. 118 Nr. 1&2, S.166-167. https://zekw.de/ojs/index.php/zekw/article/view/946/916
- mit Doris Cornils: Zukunft der Arbeit generationsübergreifend und chancengerecht gestalten. Eine Einführung. In: Cornils & Reimers (2022). New Work: Aufbruch in die Zukunft! Generationsübergreifend & chancengerecht die Zukunft der Arbeit gestalten. DOI: 10.34712/142.34
- Landarbeiter*innen. Perspektiven für generationsübergreifende Zusammenarbeit in ländlichen Co-Working-Spaces. In: In: Cornils & Reimers (2022). New Work: Aufbruch in die Zukunft! Generationsübergreifend & chancengerecht die Zukunft der Arbeit gestalten. DOI: 10.34712/142.34
- mit Doris Cornils (Hg.): New Work: Aufbruch in die Zukunft! Generationsübergreifend & chancengerecht die Zukunft der Arbeit gestalten, 2022. DOI: 10.34712/142.34
- Essen mit und als Methode, Zur Ethnographie außeralltäglicher Mahlzeiten. transcript, Bielefeld. (Dissertation)
- Die Welt zu Gast am Esstisch. Skalierungen von Weltbezügen in Kulinarischen Versammlungen. In: Koch, G., Moser, J., Hansen, L., & Mallon, S.: Welt. Wissen. Gestalten. 42. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Volkskunde (dgv) 2019. Hamburger Journal für Kulturanthropologie (HJK), (13), S. 163-172
- Meals as Hypothetical Assemblies. Response on Peters, Gunsilius (2020) Improbable Assembly
- Ethnographie als Perspektive, Experiment und Grenzgang. In: Melanie Hinz, Micha Kranixfeld, Norma Köhler, Christoph Scheuerle (Hg.) Forschendes Theater in Sozialen Feldern: Theater als Soziale Kunst III. München 2018, S. 71-79
- Beobachtung: (Feld-)Notizen eines künstlerisch-ethnographischen Labors. In: Melanie Hinz, Micha Kranixfeld, Norma Köhler, Christoph Scheuerle (Hg.) Forschendes Theater in Sozialen Feldern: Theater als Soziale Kunst III. München 2018, S.145-148
- Essen mit /als Methode. Zum Essen, Nicht-Sprechen und Forschen in der Kongress-Mittagspause. In: Karl Braun, Claus-Marco Dieterich, Thomas Hengartner, Bernhard Tschofen (Hg.). Kulturen der Sinne. Zugänge zur Sensualität der sozialen Welt. Würzburg 2017, S.257-265
- Die Stadt als Tafel. Öffentliches Essen und Kochen als Setting. In: dérive – Zeitschrift für Stadtforschung No. 67, S.28-31
- mit Alexa Färber.StadtKulturen: Mit digitalen Praktiken Stadt und Kultur begreifen. In: Synergie. Fachmagazin für Digitalisierung in der Lehre | #02 Hamburg 2016
- Ess-Settings als Versammlungen der Sinne, Zum Problem der Greifbarkeit sinnlicher Wahrnehmung. In: Lydia Maria Arantes; Elisa Rieger (Hg.). Ethnographien der Sinne, Wahrnehmung und Methode in empirisch-kulturwissenschaftlichen Forschungen. Bielefeld 2014, S. 75-90
- Wer versammelt wen? Die Forschungsversammlung als ethnografisches Experiment. In: Burri/Evert/Peters/Pilkington/Ziemer (Hg.). Versammlung und Teilhabe, Urbane Öffentlichkeiten und Performative Künste. Bielefeld 2014. S. 197-214
- mit Gesa Ziemer. Wer erforscht wen? Kulturwissenschaften im Dialog mit der Kunst. In: Sibylle Peters (Hg.). Das Forschen Aller, Artistic Research als Wissensproduktion zwischen Kunst, Wissenschaft und Gesellschaft. Bielefeld 2013, S. 47-61.
- “(Selbst-)inszenierung – Praxis – Kunst. Eine kulturwissenschaftliche Annäherung an das ‘hybrid Gesamtkunstwerk ubermorgen.com’”. Magisterarbeit 2009. online verfügbar: http://www.ubermorgen.com/2010/pdfs/Selbstinszenierung-Praxis-Kunst_I.Reimers.pdf
- „EMMA – Das nicht-menschliche Wesen“. In: VoKus 20/2010 Heft 1. S. 68-75. online verfügbar: http://www.kultur.uni-hamburg.de/volkskunde/Texte/Vokus/2010-1/68-75_vokus2010-1-20.pdf
- „Exhibiting the dot“. In: Shortguide/Kurzführer Net.art.Hamburg 2008. online verfügbar: http://ask23.hfbk-hamburg.de/draft/archiv/hs_publikationen/reimers_exhibiting.html
- mit Geerd Dahms: Alltag und Lebensverhältnisse in den Nachkriegsjahren in Bergedorf und Umgebung. In: Kultur- und Geschichtskontor. Die Stunde Null. Nachkriegsjahre in Bergedorf und Umgebung. Hamburg 2005
Digitale Formate
mit Falk Borchers, Hanna Göbel, Jan Iwesitsch, Nicola Simon: Selbstlernkurs “Digitales Propädeutikum” für das Studienprogramm Kultur – Digitalisierung – Metropole
mit Alexa Färber und Janina Kriszio: Digitales Lehrformat zum Thema Stadtforschung. stadtkulturen.net im Rahmen der Hamburg Open Online University (HOOU)
Lehre
- Methoden der Stadtanalyse I – Seminar (WiSe 2023)
- Vorlesung Qualitative Methoden der Stadtforschung (SoSe 2023)
- Projekt: Urbanes Labor zum Thema ”Praktiken und Orte digitaler Arbeit in Stadt und Land” (WiSe 2022/23 und SoSe 2023)
- Entwicklung und Realisierung des E-Learning Projekts “StadtKulturen” mit Alexa Färber im Rahmen der Hamburg Open Online University (SoSe 2016 und WiSe 2016/17)
- Vorlesung: BASICS – Methodologische Grundlagen (SoSe 2021, 2022, 2023)
- Projekt: Urbanes Labor zu (latenten) Verbindungen (SoSe 2021) und zu Natur und Stadt (WiSe 2021/22 und SoSe 2022)
- Thesis-Methoden und Materialwerkstatt (Sommersemester 2014)
- Übung (teilweise in Zusammenarbeit mit Anne Meyer-Rath/Gesa Kather/Julian Bothe/Tim Ott): Qualitative Methoden der Stadtanthropologie (Wintersemester 2012/13, 2013/14, 2015/16, 2016/17 sowie 2019/20)
- Seminar: Medienpraxis Internet (Sommersemester 2012, 2013, 2015, 2016 sowie 2019)
- Seminar: Wissen schaffen. Wissen(schaft)sstrukturen im Fokus (Wintersemester 2011/12)
- Projekt mit Boris Sieverts: Hamburg – Reise in ein unbekanntes Land (Wintersemester 2010/11 und Sommersemester 2011)